Produkteinführung
In China besteht ein häufiges Problem unzureichender Kohlenstoffquellen für die Denitrifikation in städtischen Abwässern. Dieser Mangel an Kohlenstoffquellen hat sich zu einem wichtigen Faktor entwickelt, der die Effizienz der biologischen Ammoniakentfernung einschränkt. Bei der Auswahl externer Kohlenstoffquellen für Kläranlagen sollten neben den wirtschaftlichen Kosten und Nutzen auch die Sicherheit der Kohlenstoffquelle selbst sowie die tatsächliche Verweilzeit im biologischen Becken berücksichtigt werden.
Details
Die Denitrifikation in städtischen Kläranlagen umfasst im Wesentlichen anoxische Becken und Denitrifikationsfilter. In diesen Prozessschritten wird Ammoniakstickstoff nitrifiziert und denitrifiziert. Die Denitrifikation dient der Produktion von N₂ für weitere Denitrifikationsprozesse. Der im Abwasser enthaltene Kohlenstoff reicht in der Regel für die Denitrifikation aus. Um jedoch hohe Emissionsgrenzwerte zu erreichen, ist üblicherweise die Zugabe einer externen Kohlenstoffquelle erforderlich. Als externe Kohlenstoffquelle werden meist Essigsäure oder Natriumacetat verwendet, wobei die Zugabemenge in der Regel konstant ist und manuell anhand der Reinigungsleistung angepasst wird. Aufgrund von Schwankungen in Wasserqualität und -menge überschreitet der Gesamtstickstoffgehalt (TN) häufig den Grenzwert, sodass die zugegebene Menge zu hoch ist.
Durch die Installation eines organischen Zulauf-Durchflussmessers, einer Steuereinheit, eines Vorsteuerungs- und eines Rückkopplungsinstruments für Nitratstickstoff, einer frequenzgesteuerten Dosierpumpe und eines Dosierdurchflussmessers lässt sich NO₃ als Regelgröße im Denitrifikationssystem realisieren. Durch die Vorsteuerung und Rückkopplung der Kohlenstoffquellendosierung können die Probleme der verzögerten Anpassung des Denitrifikationssystems aufgrund von Schwankungen in Wassermenge und -qualität sowie die Systemstörungen durch starke Schwankungen und Verzögerungen und deren Auswirkungen auf die TN-Stabilität und -Konformität effektiv gelöst werden. Dieses System und Verfahren reduziert die benötigte Kohlenstoffquellendosierung und senkt den Betriebsaufwand deutlich.




















