Produkteinführung
Die Chlorung ist ein wichtiger Bestandteil der Wasserqualitätskontrolle in Wasseraufbereitungsanlagen. Die bei der Desinfektion zugesetzte Chlormenge lässt sich in zwei Komponenten unterteilen: den Chlorbedarf und den Restchlorgehalt. Für die Trinkwasseraufbereitung bezeichnet man die Menge an Chlor, die nach einer bestimmten Einwirkzeit zur Inaktivierung von Mikroorganismen, Oxidation organischer Stoffe und Reduktion von Substanzen im Rohwasser verbraucht wird, als Chlorbedarf. Um die Vermehrung von Restmikroorganismen im Wasser zu verhindern, muss ein geringer Restchlorgehalt im Leitungsnetz aufrechterhalten werden.
Details
Die Hygienevorschriften für Trinkwasser in unserem Land schreiben vor, dass der Gehalt an freiem Restgas im Werkswasser nach 30 Minuten Kontaktzeit mindestens 0,3 mg und am Ende des Rohrleitungsnetzes mindestens 0,05 mg betragen muss. Obwohl das Restgas am Ende des Netzes noch desinfizierende Eigenschaften besitzt, reicht es für die Desinfektion bei erneuter Kontamination nicht aus und kann als Indikator für eine solche dienen. Dies ist besonders wichtig für lange, verzweigte Rohrleitungsnetze mit stehenden Wasserenden. Bei der Desinfektion mit Chlor muss die Gaszugabe im Allgemeinen den erforderlichen Chlorverbrauch zur Abtötung von Bakterien und zum Erreichen der vorgegebenen Desinfektionswerte sowie den zur Hemmung der Vermehrung pathogener Bakterien im Wasser erforderlichen Restchlorgehalt decken. Gleichzeitig kann eine Überdosierung leicht zur Bildung von Karzinogenen wie Trichlormethan und Tetrachlormethan führen. Daher ist die korrekte Kontrolle der Gaszugabe während der Wasseraufbereitung von entscheidender Bedeutung.
Hauptkonfiguration:
(1) Dosiergerät
Zweck: Online-Überwachung und -Steuerung des Restchlorgehalts, automatische Zugabe von Natriumhypochlorit
Grundkonfiguration jedes Dosiergerätesatzes:
(1) Elektromagnetisch angetriebener Fördermengenbereich der Dosierpumpe 2-20 l/h, Druck: > 0,6 MPa
(2) Der Medikamentenkasten hat ein Fassungsvermögen von 100-3000 l und ist mit einem Untergrenzenschalter für den Flüssigkeitsstand ausgestattet.
(3) Ultraschall-/Offenkanal-Durchflussmesser, Signalausgang 4–20 mA oder 0–10 V
(4) Restgassonde, Messbereich 0-10 ppm, Genauigkeit 0,01 ppm, Signalausgang 4-20 mA oder 0-10 V
Kontrollregeln:
Durch die kombinierte Steuerung der Abwasserdurchflussrate und des Restgasgehalts am Auslass wird die Dosierung von Natriumhypochlorit angepasst und die Signale werden überlagert, um die maximale Dosierung zu erreichen.
(2) Steuereinheit
Zweck: Automatisierter Betrieb der gesamten Anlage, einschließlich:
(1) Anzeige des aktuellen Verkehrsaufkommens
(2) Anzeige des aktuellen Restchlorwertes
(3) Die Dosierung von Natriumhypochlorit ist anhand der kombinierten Abwasserdurchflussrate und des Restgasgehalts am Auslass zu steuern.
(4) Alarm bei Erreichen der unteren Grenze des Flüssigkeitsstands im Medikamentenbehälter, automatische Pumpenabschaltung
(5) Umstellung von manuellem auf automatischen Betrieb




















